Wie kann ich meinem Kind bei Windpocken helfen?

Für die meisten Kinder ist der extreme Juckreiz bei einem Windpocken-Ausschlag das größte Problem. Durch Kratzen der einzelnen Bläschen kann es jedoch zu Entzündungen und zur Narbenbildung an den betroffenen Stellen kommen.

Kratzen verhindern und Juckreiz lindern

Es gilt also, als Elternteil vor allem das Kratzen zu verhindern und den Juckreiz zu lindern. Bezüglich des Kratzens empfiehlt sich bei Säuglingen und Kleinkindern, dem Kind Fäustlinge überzuziehen, sodass die Fingernägel nicht mit dem Ausschlag in Berührung kommen. Darüber hinaus muss auch auf die richtige Kleidung geachtet werden. Grundsätzlich sollte diese nicht zu eng anliegen, da der Juckreiz anderenfalls verstärkt wird.

Warme Kleidung fördert Schwitzen und somit Juckreiz
Auch zu warme Kleidung ist ungeeignet, da hierdurch das Kind schwitzen kann, wodurch wiederum der Juckreiz intensiver wird. Um diese zu lindern empfiehlt sich Kamille. Diese gilt schon seit vielen Jahren als bewährtes Hausmittel bei Windpocken-Infektionen. Dabei trägt sie nicht nur zur Linderung des Juckreizes bei, sondern wirkt darüber hinaus antibakteriell und entzündungshemmend. Somit können Entzündungen der Bläschen verhindert werden.

Weitere Informationen Juckreiz mit Hausmitteln lindern 

Hygiene beachten, um Ansteckung zu reduzieren
Besonders wichtig bei einer Windpocken-Erkrankung ist die Hygiene. Familienangehörige sollten sich regelmäßig die Hände waschen, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren. Die betroffenen Hautstellen des erkrankten Kindes sollten ebenfalls regelmäßig gesäubert werden. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass Schmutz in die offenen Regionen gelangt, wodurch Hautinfektionen entstehen könnten.

Letzte Aktualisierung: 24.03.2015